Menschen, die an rheumatoider Arthritis leiden, sind anfällig für Herzrhythmusstörungen und erleiden in der Folge häufig einen Schlaganfall. Das ergab eine Untersuchung der Universitätsklinik Gentofte bei Kopenhagen.
Vor 50 Jahren war eine chronische Herzschwäche ein sicheres Todesurteil. Heute beeinträchtigt eine leichte bis mittlere Herzschwäche die Lebensqualität der Betroffenen nur wenig. Eine schwere Herzinsuffizienz ist allerdings noch immer mit einer erhöhten Sterblichkeit verbunden. Dabei sind Männer mehr gefährdet als Frauen. Dies ergab eine Untersuchung der Gregorio Maranon Universitätsklinik in Madrid.
Überschüssige Kalorien gelangen als Fett in die Fettzellen und verursachen Übergewicht. Aber nicht alle Fettzellen sind schuld an den Pfunden auf der Hüfte. Die so genannten braunen Fettzellen verbrennen Kalorien anstatt sie zu speichern. Wissenschaftler der Universität San Francisco entdeckten nun ein Protein, das die braunen Fettzellen aktiviert.
Es pocht, pfeift oder rauscht im Ohr: Jeder zehnte Erwachsene litt schon einmal unter Tinnitus. Bei den meisten verschwindet er wieder. Zwei Prozent der Bevölkerung leidet jedoch an einem dauerhaften Tinnitus. In einer deutsch-schwedischen Studie testeten Betroffene Therapien, die ihnen helfen sollen. Eine Internet-Therapie zeigte großen Erfolg.
Die Deutschen sind mehrheitlich zu einer Organspende bereit. Nach einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit haben sich allerdings erst 45 Prozent der Befragten intensiver mit dem Thema beschäftigt. Die jetzt von der Politik geplante regelmäßige Befragung zur Spendenbereitschaft findet eine breite Zustimmung. Wer eine Spende ablehnt, befürchtet häufig, dass man mit seinen Organen Geschäfte macht.
Bewegung ist gut für die Gesundheit – skandinavische Forscher ermittelten nun den Grund. Sport löst Ablagerungen, die an der DNA der Muskelzellen sitzen. Dadurch aktiviert die Bewegung bisher blockierte Gene unseres Erbguts.
Bis dass der Tod uns scheidet: Nach einer Herz-OP glücklicherweise noch nicht. Eine Studie der Emory Universität in Atlanta ergab, dass verheiratete Menschen nach einer Bypass-Operation eine größere Überlebenschance haben als Alleinstehende. Vor allem in den ersten drei Monaten nach einem Eingriff ist die Chance zu überleben für Verheiratete dreimal so groß.
In Sachen Gesundheit und Krankheit ticken Frauen und Männer unterschiedlich. Bekanntlich leben Frauen länger, ernähren sich gesünder und gehen öfter zum Arzt als Männer. Die so genannte Gender Medicine ist bemüht, Diagnose- und Behandlungsmethoden auf die feinen Unterschiede abzustimmen.
Tiefkühlbeeren sind lecker und schnell serviert. Doch wer sie direkt aus dem Gefrierfach in Smoothies, Desserts oder andere Speisen gibt, geht ein gesundheitliches Risiko ein: Krankheitserreger können die Kälte überstehen.
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Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.
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Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.
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Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.
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