Mittel gegen schlechte Erinnerung


Durchbruch bei Genanalysen
Mittel gegen schlechte Erinnerung

Schweizerische Forscher entdeckten eine Substanz, welche die Intensität schlechter Erinnerungen bei Menschen reduziert. Die Forscher wollen das Mittel bei posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) einsetzten. Dies berichtet ein Experte der Universität Basel.

Hilfe bei PTBS

In einer groß angelegten Studie untersuchten Forscher der Universität Basel genetische Ursachen von negativen Erinnerungen bei Menschen. Sie entdeckten dabei 20 Gene, die beim Erinnern von schlechten Gedächtnisinhalten eine Rolle spielen. Ebenso stießen die Wissenschaftler auf eine Substanz, die diese Gene hemmt und somit die negativen Erinnerungen reduzieren kann.

In einer doppelblinden Studie untersuchten die Wissenschaftler die entdeckte Substanz. Bereits nach einer einmaligen Einnahme des Medikaments reduzierte sich bei den Studienteilnehmern die Erinnerungsfähigkeit von zuvor gesehen negativen Bildern. Das Gedächtnis für neutrale oder positive Inhalte blieb unberührt. Die Forscher hoffen, die Befunde bei der Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (BTBS) einsetzen zu können.

Genanalysen mit viel Potenzial

„Die rasante Entwicklung von innovativen genetischen Analysemethoden hat diesen neuen und viel versprechenden Ansatz ermöglicht“, berichtet der Wissenschaftler Papassotiropoulos von der Universität Basel. Allerdings seien weitere Studien notwendig, um das Medikament genauer zu untersuchen und weiter zu entwickeln. Dadurch erhoffen sich die Forscher einen wertvollen Beitrag zur Behandlung von neuropsychatrischen Erkrankungen liefern zu können.

Lesen Sie mehr...

Diese Themen könnten Sie außerdem interessieren...
 

www.natuerlich-netzwerk.de

www.llid.de

www.mentop.de
 

News

Jedes Nikotinprodukt ist ungesund
Jedes Nikotinprodukt ist ungesund

Von Zigarette bis Beutel

Nikotin gibt es in verschiedensten Formen: Von der klassischen Zigarette über E-Zigaretten bis zum Nikotinbeutel. Doch keine Form ist harmlos.    mehr

Soziale Medien für Kinder verbieten!
Soziale Medien für Kinder verbieten!

Weil sie krank und dumm machen

Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.   mehr

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Löwen-Apotheke
Inhaber Stefan Wilde
Telefon 034361/ 500 15
Fax 034361/ 500 10
E-Mail info@apotheke-dahlen.de