Blutungen in den Wechseljahren


Zwischenblutung kein Krebsindikator
Blutungen in den Wechseljahren

Leiden Frauen an Zwischenblutungen, fühlen sich viele Betroffene beunruhigt – gelten Blutungsstörungen bei Frauen vor den Wechseljahren doch als ein Hinweis für Krebs. Anders sieht es bei Frauen während der Wechseljahre aus, wie eine Studie englischer Forscher ergab.

Jede fünfte Frau betroffen

Die Forscher befragten über 2000 Frauen im Alter zwischen 40 und 54 Jahren nach dem Auftreten von Zwischenblutungen oder Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr. Zudem beobachteten sie während des zweijährigen Untersuchungszeitraums die Gesundheit der Teilnehmerinnen. Zu Beginn der Untersuchung gaben 21 Prozent der Befragten an, an Blutungsstörungen zu leiden. Zwei Jahre später, am Ende des Untersuchungszeitraums, litten 24 Prozent an zusätzlichen Blutungen. Zwischenblutungen traten deutlich häufiger auf als postkoitale Blutungen. Bei fast 60 Prozent verschwanden die Beschwerden von selbst und traten auch in den kommenden sechs Monaten nicht erneut auf.

Anhaltende Störungen ärztlich abklären

Vor den Wechseljahren gelten ungewöhnliche Blutungen als ein mögliches Anzeichen für Gebärmutter- oder Eierstockkrebs. Blutungsstörungen sollten deshalb immer ärztlich abgeklärt werden. Für Frauen in den Wechseljahren konnten die Forscher einen Zusammenhang zwischen Blutungsstörungen und erhöhtem Krebsrisiko dagegen nicht belegen. Nur eine der untersuchten Frauen mit Zwischenblutungen erkrankte während des Untersuchungszeitraums an einem bösartigen Tumor.

Die Studienautoren raten Frauen in den Wechseljahren dennoch dazu, Blutungsanomalien grundsätzlich ernst zu nehmen. Betroffene sollten sich bei anhaltenden Beschwerden an einen Arzt wenden.

Lesen Sie mehr...

Diese Themen könnten Sie außerdem interessieren...
 

www.natuerlich-netzwerk.de

www.llid.de

www.mentop.de
 

News

Jedes Nikotinprodukt ist ungesund
Jedes Nikotinprodukt ist ungesund

Von Zigarette bis Beutel

Nikotin gibt es in verschiedensten Formen: Von der klassischen Zigarette über E-Zigaretten bis zum Nikotinbeutel. Doch keine Form ist harmlos.    mehr

Soziale Medien für Kinder verbieten!
Soziale Medien für Kinder verbieten!

Weil sie krank und dumm machen

Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.   mehr

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Löwen-Apotheke
Inhaber Stefan Wilde
Telefon 034361/ 500 15
Fax 034361/ 500 10
E-Mail info@apotheke-dahlen.de